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24.07.2006

Baupumpen als Alternative

Weil ihre Wasserpumpen nie lange durchhielten, hat BEST CARWASH in Kreuztal eine unkonventionelle Lösung ersonnen.

Statt der in Autowaschanlagen üblicherweise verwendeten Pumpen aus der Industrie- und Gebäudetechnik setzt man auf Aggregate aus dem Baugewerbe. Sie bieten die besseren Standzeiten: Während die zuvor eingesetzten Industriemodelle verschiedener Hersteller durchschnittlich nur vier bis sechs Monate hielten, erzielt man mit den Baupumpen ein Mehrfaches der Laufzeit – störungsfrei, wie Waschanlagenbetreiber Martin Hoffmann nicht ohne Stolz auf seine pragmatische Idee betont. „Bei den Industriepumpen führten Salz und Schmutz im Waschwasser zum vorschnellen Verschleiß", so seine Diagnose. „Baupumpen hingegen wurden speziell für diese Bedingungen konzipiert, und kommen damit besser klar".


BEST CARWASH ist eine expandierende Waschstraßenkette amerikanischer Herkunft. An 24 Standorten widmet sich das Unternehmen der textilen Wagenpflege. Dabei setzt man auf eine spezielle Textilfaser, die keine Schmutzpartikel aufnehmen kann, was zu einem schonenden Reinigungsergebnis führt. In Kreuztal werden zu Spitzenzeiten bis zu 100 PKW pro Stunde gewaschen. Dann kümmern sich bis zu 16 Mitarbeiter um das automobile Wohlergehen.


Japanische Technik


Die Pumpen kommen im Bereich der Wasseraufbereitung zum Einsatz. Dort sind die Anforderungen hoch: Salz, feine und grobe Schmutzpartikel, Reinigungsmittel und chemische Rückstände machen das gebrauchte Wasser verhältnismäßig aggressiv. Und durchaus zähflüssig, da sich im Pumpensumpf viel Sediment absetzt und die Einlaufsiebe verstopft. In dieser Umgebung fühlen sich Baupumpen jedoch ausgesprochen wohl, da sie für härtere Einsätze wie zum Beispiel im Tunnelbau konzipiert sind.


In Kreuztal fiel die Wahl auf eine Pumpe des japanischen Herstellers Tsurumi. Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen gilt als größter Produzent elektrischer Tauchmotorpumpen. Seine Technologie unterscheidet sich in vielen Bereichen von der seiner Wettbewerber, und gewährleistet damit ungewöhnlich lange Standzeiten.


Weil abrasive Sedimente im Förderstrom den Verschleiß erhöhen, setzt Tsurumi beispielsweise auf härteste Materialien wie Siliziumkarbid. Kernelement der japanischen Durchhaltestrategie ist jedoch die einzigartige, patentgeschützte Bauweise. Um Verschleiß schon im Ansatz zu verhindern, wird die Antriebswelle von einer innen statt außenliegenden Gleitringdichtung geschützt. Sie ist doppelt ausgeführt und liegt in einem Ölbad. Der Clou: Ein spezieller Ölverteiler sorgt dafür, dass die Dichtung unter allen Umständen immer ausreichend geschmiert wird. Ein Versagen der Dichtung durch Abrasion, Korrosion oder Verschmutzung ist ausgeschlossen. Mehr noch: Selbst im Trockenlauf, wenn also kein (kühlendes) Wasser gefördert wird, kann die Pumpe keinen Schaden nehmen.


Ein Jahr im Praxistest


Die von Hoffmann verwendete Pumpe entstammt dem leichten Baupumpenprogramm der Japaner. Das Modell „HS 2.4S" mit 400 Watt Motorleistung ist für 200 Liter Fördermenge pro Minute ausgelegt. Bis zu 12 Meter Förderhöhe vermag das 11 Kilogramm leichte Aggregat zu überwinden – womit der Bedarf wohl jeder Waschanlage hinreichend gedeckt ist. Die kompakte Pumpe mit seitlichem Anschluss für 2"-Schläuche hat sich bei BEST CARWASH bewährt. "Wir sind allerdings nicht sofort auf Baupumpen umgestiegen", erzählt Hoffmann. „Anfangs hatten wir eine weitere Pumpe im Test, deren Einlaufsieb für unsere Zwecke allerdings nicht optimal war". Nach einem vollen Jahr im Testbetrieb stand für den Betreiber der Waschstation dann fest: Die japanische Pumpe ist den zuvor eingesetzten Modellen deutlich überlegen. Das belegte auch die Verschleißkontrolle des Herstellers. Lediglich leichte Ausblühungen durch Streusalz wurden festgestellt – unerheblich für den Praxisbetrieb. Ein weiterer Aspekt machte die japanischen Pumpen attraktiv: Sie können ohne Fachkenntnisse in Eigenregie gewartet werden, so dass kein Techniker des Herstellers anreisen oder der Betrieb lange unterbrochen werden muss.

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